Die Müllmenschen von Cebu – am untersten Ende der Gesellschaft

Ein Grossteil des Abfalls der philippinischen Metropole Cebu landet hier. Es ist für rund 3000 Männer, Frauen und Kinder das Zuhause. Die blanke Not treibt sie dorthin. Das ganze Leben der Menschen hängt vom Müll ab. Alles was sie besitzen kommt vom Müll. Dort leben sie, gebären ihre Kinder und sterben. In glühender Hitze trennen sie Papier, Plastik und Metal, dass sie für sehr wenig Geld an die Recyclingfirmen verkaufen. Besonders die Kinder, die ihren Familien helfen müssen, sind am verwundbarsten. Täglich sind sie den grössten Gefahren ausgesetzt. Immer wieder erkranken sie am lebensbedrohlichen Denguefieber, Asthma und Tuberkulose. Der scharfe Rauch schädigt ihre Lungen und abgesehen von Läusen und Flöhen werden die Kinder oftmals von Ratten attackiert. Das schwere Arbeitsgerät der Müllunternehmen wird immer wieder zum Verhängnis und jedes Jahr werden viele von Lastwagen erfasst, oder von Bulldozern überrollt.